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Cannabis gegen Angststörung
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Cannabis gegen Angststörung – Wissenschaftlich belegte CBD-Wirkung

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. In den letzten Jahren hat das Interesse an alternativen Behandlungsmethoden wie Cannabis stark zugenommen. Besonders CBD (Cannabidiol), ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff der Cannabispflanze, steht im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen zur Behandlung von Angstsymptomen (Blessing et al., 2015).

Einführung in Cannabis und Angststörungen

Angststörungen betreffen etwa 15-20% der Bevölkerung und können in verschiedenen Formen auftreten – von generalisierten Angststörungen über soziale Phobien bis hin zu Panikattacken und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Die konventionelle Behandlung umfasst oft Psychotherapie und Medikamente wie Antidepressiva oder Benzodiazepine, die jedoch teils erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Cannabis wird bereits seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet und gewinnt durch intensivierte Forschung zunehmend Anerkennung in der modernen Medizin. Die Cannabispflanze enthält über 100 Cannabinoide, wobei besonders CBD und THC (Tetrahydrocannabinol) die bekanntesten sind. Während THC für die psychoaktive Wirkung verantwortlich ist, die manchmal Angstzustände verschlimmern kann, weist CBD angstlösende Eigenschaften auf, ohne “high” zu machen.

Bei Cannalin konzentrieren wir uns auf die Bereitstellung von hochwertigem medizinischem Cannabis und CBD-Produkten, die Menschen mit Angststörungen eine natürliche Alternative bieten können. Dabei legen wir besonderen Wert auf wissenschaftlich fundierte Informationen, um unseren Kunden eine verantwortungsvolle Nutzung zu ermöglichen.

Warum Cannabis bei Angststörungen helfen kann

Die potenzielle Wirksamkeit von Cannabis gegen Angststörung basiert auf der komplexen Interaktion zwischen Cannabinoiden und dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Dieses System spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stimmung, Angst und Stressreaktionen. Die Cannabinoide aus der Cannabispflanze können an die gleichen Rezeptoren andocken wie die körpereigenen Endocannabinoide und so verschiedene physiologische Prozesse beeinflussen.

Wirkung von CBD vs. THC

Bei der Betrachtung von Cannabis gegen Angststörung ist die unterschiedliche Wirkung der beiden Hauptcanabinoide zu beachten:

CBD (Cannabidiol) zeigt in zahlreichen Studien angstlösende Eigenschaften, insbesondere durch (Crippa et al., 2011). Es wirkt auf komplexe Weise im Gehirn, unter anderem durch:

  • Modulation der Serotonin-Rezeptoren (5-HT1A), die bei der Stimmungsregulation eine Schlüsselrolle spielen
  • Förderung der Neurogenese im Hippocampus, einer Gehirnregion, die bei Angst und Depression oft verkleinert ist
  • Reduzierung der Aktivität in der Amygdala, dem Angstzentrum des Gehirns
  • Antientzündliche Wirkung, die auch bei stressbedingten Entzündungsprozessen helfen kann

Im Gegensatz dazu kann THC (Tetrahydrocannabinol) bei manchen Menschen die Angst verstärken, besonders in höheren Dosen. THC bindet direkt an die CB1-Rezeptoren im Gehirn und kann in niedriger Dosierung zwar entspannend wirken, bei höheren Dosen jedoch unerwünschte Effekte wie Paranoia oder Angstzustände auslösen. Dies erklärt, warum viele Menschen, die Cannabis gegen Angststörung einsetzen möchten, bevorzugt zu CBD-reichen und THC-armen Produkten greifen.

Interaktionen mit dem Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System ist ein komplexes Netzwerk aus Rezeptoren, Enzymen und Botenstoffen, das in zahlreichen Organen und Geweben im Körper verbreitet ist. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des körperlichen und psychischen Gleichgewichts (Homöostase) und ist unter anderem an der Regulation folgender Prozesse beteiligt:

  • Stressreaktionen und Angstgefühle
  • Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Schmerzempfinden
  • Gedächtnis und Lernvorgänge
  • Immunantwort und Entzündungsprozesse

Bei Menschen mit Angststörungen wurde in einigen Studien ein Ungleichgewicht im Endocannabinoid-System festgestellt. Medizinisches Cannabis und insbesondere CBD können möglicherweise helfen, dieses System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So unterstützt CBD beispielsweise den natürlichen Abbau des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid, was zu einer erhöhten Anandamid-Konzentration führt. Anandamid wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend – nicht umsonst wird es auch als “Glücksmolekül” bezeichnet.

Wissenschaftlicher Stand zu Cannabis und Angst

Die Forschung zum Thema Cannabis gegen Angststörung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Zahlreiche Studien belegen die potenzielle Wirksamkeit von Cannabis, insbesondere CBD, bei verschiedenen Formen von Angststörungen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Grenzen des aktuellen Forschungsstands und mögliche Risiken zu kennen.

Neueste Studienergebnisse

Mehrere klinische Studien haben positive Effekte von CBD bei Angststörungen nachgewiesen:

  • Soziale Angststörung: Eine vielzitierte Studie aus dem Jahr 2011 zeigte, dass 600 mg CBD die Angstsymptome bei Patienten mit sozialer Angststörung während eines simulierten öffentlichen Redebeitrags signifikant reduzieren konnten. Die Wirkung war vergleichbar mit der von Anxiolytika, jedoch ohne deren typische Nebenwirkungen.
  • PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung): Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD die Verarbeitung und Löschung traumatischer Erinnerungen fördern kann, was bei der Behandlung von PTBS hilfreich sein könnte. Eine Studie aus dem Jahr 2019 berichtete von einer 91%igen Reduktion der PTBS-Symptome bei Patienten, die CBD als Ergänzung zu ihrer Standardtherapie erhielten.
  • Generalisierte Angststörung: Eine Übersichtsarbeit von 2015 kam zu dem Schluss, dass CBD vielversprechend für die Behandlung verschiedener Angststörungen ist, einschließlich generalisierter Angststörung, Panikstörung und sozialer Angststörung (Blessing et al., 2015).

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass viele dieser Studien an kleinen Patientengruppen durchgeführt wurden und weitere groß angelegte klinische Studien notwendig sind, um die optimale Dosis-Wirkung und langfristige Effekte zu bestimmen. Die aktuelle Forschung legt nahe, dass die Wirksamkeit von Cannabis gegen Angststörung von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter:

  • Die spezifische Form der Angststörung
  • Das Verhältnis von CBD zu THC im verwendeten Produkt
  • Die individuelle Dosierung
  • Persönliche Faktoren wie Genetik und Vorerkrankungen

Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl Cannabis und insbesondere CBD als relativ sicher gelten, sind einige Risiken und Nebenwirkungen zu beachten:

CBD kann in einigen Fällen zu Nebenwirkungen führen, die jedoch in der Regel mild sind:

  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit
  • Veränderungen des Appetits
  • Vorübergehende Verdauungsprobleme
  • Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, da CBD bestimmte Leberenzyme hemmen kann, die für den Abbau vieler Arzneimittel wichtig sind

THC-haltiges Cannabis birgt zusätzliche Risiken, besonders für Menschen mit Angststörungen:

  • Verstärkung von Angstsymptomen bei manchen Personen, besonders bei höheren Dosen
  • Mögliche Entwicklung einer psychischen Abhängigkeit bei regelmäßigem Konsum
  • Kognitive Beeinträchtigungen bei langfristigem, intensivem Gebrauch
  • Erhöhtes Risiko für psychotische Symptome bei prädisponierten Personen

Es ist daher entscheidend, bei der Verwendung von Cannabis gegen Angststörung auf die richtige Zusammensetzung und Dosierung zu achten. Bei Cannalin empfehlen wir für Angstpatienten in der Regel CBD-dominante Produkte mit minimalem THC-Gehalt, um die angstlösenden Eigenschaften zu maximieren und potenzielle negative Effekte zu minimieren.

Anwendung von Cannabis zur Behandlung von Angst

Die erfolgreiche Anwendung von Cannabis gegen Angststörung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die rechtlichen Rahmenbedingungen, die richtige Produktauswahl und die individuelle Dosierung. Bei Cannalin beraten wir unsere Kunden umfassend zu allen Aspekten der Cannabis-Anwendung bei Angststörungen.

Medizinisches Cannabis und Verschreibung

In Deutschland ist medizinisches Cannabis seit 2017 unter bestimmten Voraussetzungen verschreibungsfähig, auch für Patienten mit therapieresistenten Angststörungen. Die Verschreibung erfolgt durch Ärzte, wenn:

  • Eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt
  • Standardtherapien nicht wirksam waren oder zu starken Nebenwirkungen führen
  • Eine Aussicht auf positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs durch Cannabis besteht

Der Zugang zu medizinischem Cannabis erfolgt über:

  • Cannabisblüten verschiedener Sorten mit unterschiedlichen CBD/THC-Verhältnissen
  • Fertigarzneimittel wie Dronabinol-Tropfen
  • Standardisierte Extrakte

Im Gegensatz dazu sind CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2% in Deutschland legal erhältlich, solange sie nicht als Arzneimittel beworben werden. Viele Menschen mit leichteren Formen von Angststörungen nutzen diese CBD-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetika.

Bei Cannalin bieten wir ausschließlich hochwertige, laborgetestete Produkte an, die den strengen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wir empfehlen unseren Kunden jedoch stets, vor Beginn einer Selbstbehandlung mit CBD einen Arzt zu konsultieren, besonders wenn bereits andere Medikamente eingenommen werden.

Dosierung und Formulierungen

Die optimale Dosierung von Cannabis gegen Angststörung ist individuell unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Körpergewicht, Stoffwechsel, Schweregrad der Symptome und eventueller Vorbehandlung ab. Die Dosis-Wirkung von CBD folgt einer sogenannten “umgekehrten U-Kurve” – zu niedrige und zu hohe Dosierungen können weniger wirksam sein als eine mittlere Dosis.

Für CBD gelten folgende Dosierungsrichtlinien bei Angststörungen:

  • Milde Angstsymptome: 15-30 mg CBD täglich
  • Moderate Angststörungen: 30-60 mg CBD täglich
  • Schwere Angstzustände: 60-150 mg CBD täglich oder mehr

Bei Cannalin empfehlen wir das “Start low, go slow”-Prinzip: Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis (etwa 5-10 mg CBD) und steigern Sie diese langsam über mehrere Wochen, bis Sie die für Sie optimale Wirkung erreichen.

CBD ist in verschiedenen Formulierungen erhältlich, die sich in Aufnahme und Wirkdauer unterscheiden:

  • CBD-Öle/Tropfen: Werden unter die Zunge gegeben und wirken relativ schnell (15-45 Minuten) bei einer Wirkdauer von 4-6 Stunden. Besonders geeignet bei akuten Angstzuständen.
  • CBD-Kapseln: Wirken langsamer (60-90 Minuten), halten aber länger an (6-8 Stunden) und ermöglichen eine präzise Dosierung. Gut für die tägliche Vorbeugung.
  • CBD-Liquids zum Verdampfen: Bieten die schnellste Wirkung (5-10 Minuten), die jedoch kürzer anhält (2-3 Stunden). Können bei Panikattacken hilfreich sein.
  • Topische CBD-Anwendungen: Cremes oder Balsame, die auf anspannungsreiche Körperbereiche aufgetragen werden können, um lokale Entspannung zu fördern.

Bei medizinischem Cannabis mit THC-Gehalt ist besondere Vorsicht geboten. Für Angstpatienten empfehlen sich in der Regel Sorten mit hohem CBD- und niedrigem THC-Gehalt, wobei die Dosierung unbedingt mit einem erfahrenen Arzt abgestimmt werden sollte. Bei der Inhalation beginnt die Wirkung nach wenigen Minuten, während orale Einnahmeformen 30-90 Minuten bis zum Wirkungseintritt benötigen können.

Cannabis bei spezifischen Angststörungen

Die Wirksamkeit von Cannabis gegen Angststörung kann je nach Art der Angststörung variieren. Aktuelle Forschungen zeigen unterschiedliche Erfolgsraten bei verschiedenen Angstformen.

Soziale Angststörung und Cannabis

Die soziale Angststörung ist durch eine intensive Angst vor negativer Beurteilung in sozialen Situationen gekennzeichnet. Sie betrifft etwa 7-13% der Bevölkerung und kann die berufliche und persönliche Entwicklung stark einschränken. CBD hat sich in mehreren Studien als wirksam bei der Reduzierung von Symptomen der sozialen Angststörung erwiesen (Crippa et al., 2011):

  • Eine klinische Studie an der Universität São Paulo zeigte, dass 600 mg CBD vor einer öffentlichen Rede die Angstsymptome signifikant reduzierten.
  • Teilnehmer berichteten von vermindertem subjektivem Angstgefühl, niedrigerer Herzfrequenz und normalisierten Blutdruckwerten.
  • Bildgebende Verfahren zeigten eine verringerte Aktivität in angstassoziierten Hirnregionen nach CBD-Gabe.

Viele unserer Kunden bei Cannalin berichten, dass ihnen CBD-Produkte helfen, soziale Situationen mit weniger Angst zu bewältigen und selbstbewusster aufzutreten. Dies kann besonders wertvoll sein als Ergänzung zu kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen.

PTBS und Traumaverarbeitung

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt sich nach traumatischen Erlebnissen und ist gekennzeichnet durch Flashbacks, Alpträume und chronische Angstzustände. Das Endocannabinoid-System spielt eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung traumatischer Erinnerungen, was Cannabis zu einem vielversprechenden Ansatz für die PTBS-Behandlung macht.

Forschungsergebnisse zu Cannabis gegen Angststörung im Kontext von PTBS zeigen:

  • CBD kann die Auslöschung traumatischer Erinnerungen fördern, indem es den CB1-Rezeptor indirekt beeinflusst.
  • THC in niedriger Dosierung kann bei manchen PTBS-Patienten Alpträume reduzieren und den Schlaf verbessern.
  • Eine Kombination aus CBD und niedrig dosiertem THC kann synergistisch wirken und Symptome wie Hypervigilanz, Reizbarkeit und emotionale Taubheit lindern.

Bei Cannalin erhalten wir regelmäßig positive Rückmeldungen von Veteranen und Traumaüberlebenden, die medizinisches Cannabis als Teil ihres Behandlungsplans verwenden. Wir betonen jedoch stets die Wichtigkeit einer begleitenden Psychotherapie, da Cannabis allein die zugrunde liegenden traumatischen Erinnerungen nicht vollständig verarbeiten kann.

Panikattacken und akute Angstzustände

Panikattacken sind intensive, plötzlich auftretende Angstzustände, die von körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel begleitet werden. Hier ist die Rolle von Cannabis gegen Angststörung differenziert zu betrachten:

  • CBD kann durch seine beruhigende Wirkung auf das autonome Nervensystem helfen, die Häufigkeit und Intensität von Panikattacken zu reduzieren.
  • Schnell wirkende CBD-Formulierungen wie Sublingualtropfen oder Vaporisationsprodukte können bei beginnenden Panikattacken Erleichterung bringen.
  • THC hingegen kann in manchen Fällen Panikattacken auslösen oder verstärken, besonders bei höheren Dosen oder bei Personen mit entsprechender Prädisposition.

Viele unserer Kunden verwenden CBD-Produkte präventiv, um ihr allgemeines Angstniveau zu senken und dadurch die Wahrscheinlichkeit von Panikattacken zu verringern. Die Dosis-Wirkung ist hier besonders wichtig: Eine zu niedrige Dosis bringt möglicherweise nicht die gewünschte Wirkung, während eine zu hohe Dosis bei manchen Menschen paradoxerweise die Angst verstärken kann.

Praktische Tipps und Empfehlungen

Bei Cannalin möchten wir unsere Kunden bestmöglich bei der Anwendung von Cannabis gegen Angststörung unterstützen. Hier sind einige praktische Tipps, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungsberichten basieren:

Auswahl des richtigen Produkts

Die Wahl des geeigneten Cannabis-Produkts ist entscheidend für den Therapieerfolg bei Angststörungen:

  • Für Anfänger: Beginnen Sie mit reinen CBD-Produkten ohne THC, um das Risiko unerwünschter psychoaktiver Effekte zu vermeiden. CBD-Öle mit 5-10% CBD-Gehalt sind ein guter Ausgangspunkt.
  • Bei chronischen Angststörungen: CBD-Kapseln oder -Öle mit präziser Dosierung ermöglichen eine gleichmäßige Wirkstoffaufnahme über den Tag.
  • Bei akuten Angstzuständen: Schnell wirkende Formulierungen wie sublinguale Tropfen oder CBD-Vaporisationsprodukte können in Akutsituationen hilfreich sein.
  • Bei therapieresistenten Fällen: Medizinisches Cannabis mit einem ausgewogenen CBD:THC-Verhältnis (z.B. 2:1 oder 1:1) kann unter ärztlicher Aufsicht erwogen werden, wenn reine CBD-Produkte nicht ausreichend wirksam sind.

Achten Sie stets auf Qualität und Reinheit der Produkte. Bei Cannalin bieten wir ausschließlich laborgetestete Produkte mit detaillierten Analysen zu Cannabinoid-Profil und Reinheit an. Die Transparenz über Inhaltsstoffe ist besonders wichtig, um die optimale Dosis-Wirkung zu erzielen und unerwünschte Nebeneffekte zu vermeiden.

Integration in den Behandlungsplan

Cannabis gegen Angststörung sollte als Teil eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes betrachtet werden. Wir empfehlen:

  • Offene Kommunikation mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten über Ihre Cannabis-Nutzung
  • Kombination mit bewährten Therapieformen wie kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
  • Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit und Anpassung der Dosierung bei Bedarf
  • Ergänzung durch weitere angstreduzierende Maßnahmen wie Achtsamkeitsübungen, regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung

Ein Tagebuch zur Dokumentation von Dosierung, Wirkung und Nebenwirkungen kann wertvolle Erkenntnisse für die individuelle Optimierung der Behandlung liefern. Bei Cannalin stellen wir unseren Kunden entsprechende Vorlagen zur Verfügung.

Langfristige Anwendung und Nachhaltigkeit

Bei der langfristigen Anwendung von Cannabis gegen Angststörung sind einige Aspekte zu beachten:

  • Toleranzentwicklung: Bei CBD tritt in der Regel keine bedeutsame Toleranzentwicklung auf, sodass die Dosierung über längere Zeit stabil bleiben kann. Bei THC-haltigen Produkten kann sich hingegen eine Toleranz entwickeln.
  • Abhängigkeitspotenzial: CBD hat kein bekanntes Abhängigkeitspotenzial. Bei THC-haltigen Produkten besteht ein gewisses Risiko für psychische Abhängigkeit, besonders bei regelmäßiger Anwendung hoher Dosen.
  • Langzeitwirkung: Studien zur langfristigen Wirkung von CBD bei Angststörungen sind noch begrenzt, bisherige Daten deuten jedoch auf ein günstiges Sicherheitsprofil hin.

Wir empfehlen, die Cannabis-Therapie regelmäßig zu evaluieren und “Therapiepausen” einzulegen, um die Wirksamkeit zu beurteilen und einer möglichen Toleranzentwicklung vorzubeugen. Dies sollte idealer Weise in Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt erfolgen.

Persönliche Erfahrungen und Erfahrungsberichte

Bei Cannalin erreichen uns täglich Berichte von Menschen, die Cannabis gegen Angststörung einsetzen. Diese persönlichen Erfahrungen sind zwar subjektiv, bieten aber wertvolle Einblicke in die praktische Anwendung und Wirksamkeit:

“Nach jahrelanger Behandlung mit Benzodiazepinen konnte ich dank CBD meine Medikation schrittweise reduzieren. Die Panikattacken sind seltener geworden, und ich fühle mich tagsüber klarer im Kopf.” – Maria, 42, leidet an einer generalisierten Angststörung

“Als Veteran mit PTBS habe ich verschiedene Therapien ausprobiert. Medizinisches Cannabis hat mir besonders bei den Schlafstörungen und Alpträumen geholfen. Ich verwende ein Produkt mit ausgeglichenem CBD: Verhältnis am Abend und reines CBD für den Tag.” – Thomas, 35, Veteran mit PTBS

“Meine soziale Angststörung hat mich beruflich stark eingeschränkt. Seit ich CBD vor wichtigen Meetings einnehme, kann ich meine Präsentationen viel ruhiger halten. Die Wirkung ist subtil, aber deutlich spürbar.” – Sarah, 29, leidet an sozialer Phobie

Diese Erfahrungsberichte unterstreichen die individuell unterschiedliche Wirkung von Cannabis gegen Angststörung. Was für den einen optimal ist, muss für den anderen nicht gleichermaßen wirksam sein. Die richtige Produktauswahl, Dosierung und Anwendungsform spielen eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg.

Bei Cannalin legen wir großen Wert auf den Austausch mit unseren Kunden und nutzen diese Rückmeldungen, um unsere Beratung und Produktpalette kontinuierlich zu verbessern. Gleichzeitig betonen wir stets, dass anekdotische Berichte wissenschaftliche Studien nicht ersetzen können und individuelle Erfahrungen nicht verallgemeinert werden sollten.

Ausblick und zukünftige Entwicklungen

Die Forschung zu Cannabis gegen Angststörung entwickelt sich rasch weiter. Bei Cannalin verfolgen wir aktuelle Entwicklungen aufmerksam, um unseren Kunden stets evidenzbasierte Informationen und innovative Produkte anbieten zu können.

Vielversprechende Forschungsansätze umfassen:

  • Die Entwicklung von Cannabinoid-Kombinationen, die speziell auf bestimmte Angststörungen zugeschnitten sind
  • Die Erforschung weiterer Cannabinoide neben CBD und THC, die möglicherweise angstlösende Eigenschaften haben
  • Verbesserte Darreichungsformen für eine präzisere Dosierung und schnellere Wirkung
  • Langzeitstudien zur Sicherheit und Wirksamkeit von Cannabis gegen Angststörung

Mit zunehmendem wissenschaftlichem Verständnis des Endocannabinoid-Systems und seiner Rolle bei Angststörungen erwarten wir auch eine breitere gesellschaftliche und medizinische Akzeptanz von Cannabis als Behandlungsoption. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden sich voraussichtlich weiterentwickeln, was den Zugang zu medizinischem Cannabis für Patienten mit Angststörungen erleichtern könnte.

Bei Cannalin sind wir bestrebt, an vorderster Front dieser Entwicklung zu stehen und unseren Kunden sichere, wirksame und innovative Lösungen für ihre Gesundheitsbedürfnisse zu bieten. Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Nutzung von Cannabis gegen Angststörung ein, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und individueller Beratung.

Literaturquellen

Die Diskussion zu Dosierungsempfehlungen und unerwünschten Effekten stützt sich auf die in diesen Arbeiten beschriebenen experimentellen Erkenntnisse und klinischen Beobachtungen.

Die genauen Angaben zu den Inhaltsstoffen unserer CBD Produkte entnehmen Sie bitte stets der jeweiligen Produktseite.

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