CBD Öl rauchen – Wirkung, Risiken & Rauchentwöhnung
Kann man CBD Öl rauchen? Alles, was Sie wissen müssen
Wenn Sie sich für Cannabidiol interessieren, haben Sie sich möglicherweise gefragt, ob man CBD Öl rauchen kann. In diesem ausführlichen Ratgeber beantworten wir diese Frage und erklären alle wichtigen Aspekte zu diesem Thema. Wir werden die verschiedenen Methoden untersuchen, die verfügbaren Produkte vorstellen und auf gesundheitliche Überlegungen eingehen.
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Kann man CBD Öl wirklich rauchen?
Die kurze Antwort lautet: Nein, CBD Öl in seiner reinen Form kann man nicht direkt rauchen. Herkömmliches CBD Öl besteht aus einem pflanzlichen Trägeröl (meist MCT-Öl oder Hanfsamenöl), in dem das Cannabidiol gelöst ist. Diese Ölbasis ist nicht für das Rauchen oder Inhalieren geeignet und kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, wenn sie direkt erhitzt und eingeatmet wird.
Wenn Öle erhitzt und inhaliert werden, können sie in die Lunge gelangen und dort eine Lipidpneumonie (Lungenentzündung durch Fette) verursachen. Dies ist ein gefährlicher Zustand, der schwere Atemprobleme verursachen kann.
Welche Alternativen gibt es zum Rauchen von CBD Öl?
Obwohl Sie herkömmliches CBD Öl nicht rauchen können, gibt es mehrere sichere Alternativen, wenn Sie CBD inhalieren möchten:
1. CBD Vaporizer und E-Zigaretten
Speziell entwickelte CBD-Liquids können mit einer E-Zigarette oder einem Vaporizer verdampft werden. Diese Produkte enthalten kein Trägeröl, sondern verwenden eine spezielle Mischung aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG), die für die Inhalation konzipiert ist.
Bei dieser Methode wird das CBD nicht verbrannt, sondern bei niedrigeren Temperaturen verdampft. Dies ermöglicht die Inhalation ohne die schädlichen Verbrennungsnebenprodukte, die beim Rauchen entstehen. Laut einer Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabispräparaten kann die Inhalation zu einer schnelleren Aufnahme von Cannabinoiden führen als andere Konsummethoden.
2. CBD-Blüten
CBD-Blüten können geraucht werden, ähnlich wie traditionelles Cannabis. Diese Methode beinhaltet jedoch das Rauchen von Pflanzenmaterial, was mit denselben gesundheitlichen Risiken verbunden ist wie das Rauchen von Tabak, einschließlich der Exposition gegenüber Teer und anderen schädlichen Verbrennungsprodukten.
3. Spezialisierte CBD-Wachse und -Konzentrate
CBD-Konzentrate wie Wachs, Shatter oder Dabs können mit speziellen Geräten verdampft werden. Diese Produkte haben einen höheren Cannabidiol-Gehalt und sind für erfahrene Anwender gedacht.
Was ist CBD und wie unterscheidet es sich von THC?
Cannabidiol (CBD) ist einer von über 100 Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze (Cannabis sativa) vorkommen. Im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol), dem psychoaktiven Hauptbestandteil von Cannabis, verursacht CBD keine berauschenden Wirkungen.
CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System des Körpers, einem komplexen Zellsignalsystem, das an der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse beteiligt ist. Die therapeutische Wirksamkeit von CBD wurde in zahlreichen Studien untersucht, wie in diesem umfassenden Review zur therapeutischen Wirksamkeit von CBD dargestellt wird.
Legale CBD-Produkte in Deutschland enthalten maximal 0,2% THC, wodurch sie keine psychoaktive Wirkung haben und keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit verursachen. Diese geringe THC-Menge führt auch nicht zu positiven Ergebnissen bei einem Drogentest, sofern die Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Verdampfen von CBD: E-Zigaretten und Vaporizer
Wie funktioniert das Verdampfen von CBD?
Das Verdampfen von CBD mittels E-Zigarette oder Vaporizer basiert auf einem einfachen Prinzip: Die Geräte erhitzen das CBD-Liquid oder -Konzentrat auf eine Temperatur, die hoch genug ist, um es zu verdampfen (typischerweise zwischen 160-230°C), aber niedrig genug, um eine Verbrennung zu vermeiden.
Die wichtigsten Komponenten eines CBD-Vaporizers sind:
- Batterie oder Stromquelle
- Heizelement (Coil)
- Tank oder Kammer für das CBD-Produkt
- Mundstück
Beim Aktivieren des Geräts erhitzt das Heizelement das CBD-haltige Medium, wodurch ein Dampf entsteht, der dann inhaliert wird. Die Bioverfügbarkeit von CBD bei dieser Methode ist deutlich höher als bei oraler Einnahme, da die Substanz direkt über die Lunge ins Blut gelangt, ohne den Verdauungstrakt zu durchlaufen.
Vorteile des Verdampfens gegenüber dem Rauchen
Das Verdampfen von CBD bietet gegenüber dem traditionellen Rauchen mehrere Vorteile:
- Geringere Gesundheitsrisiken: Da keine Verbrennung stattfindet, werden weniger schädliche Stoffe produziert.
- Keine Nikotinbelastung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten enthält CBD kein Nikotin.
- Schnellere Wirkung: Die Effekte setzen innerhalb von Minuten ein, verglichen mit 30-90 Minuten bei oraler Einnahme.
- Bessere Dosierbarkeit: Die aufgenommene Menge kann besser kontrolliert werden.
- Höhere Bioverfügbarkeit: Mehr CBD gelangt in den Blutkreislauf.
CBD-Liquids: Worauf Sie achten sollten
Wenn Sie CBD-Liquids für E-Zigaretten kaufen möchten, sollten Sie auf folgende Aspekte achten:
- Zusammensetzung: Qualitativ hochwertige Liquids bestehen aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glycerin (VG), CBD-Extrakt und natürlichen Terpenen für den Geschmack.
- CBD-Gehalt: Die Konzentration sollte klar angegeben sein (typischerweise 100-1000mg pro 10ml).
- Full-Spectrum vs. Isolat: Full-Spectrum-Produkte enthalten neben CBD auch andere Cannabinoide und Terpene, während CBD-Isolate nur reines Cannabidiol enthalten.
- Laborberichte: Seriöse Hersteller bieten Laboranalysen zur Bestätigung des CBD-Gehalts und der Reinheit an.
- Keine Zusätze: Vermeiden Sie Produkte mit künstlichen Aromen, Farbstoffen oder Verdünnungsmitteln wie Vitamin-E-Acetat.
Gesundheitliche Aspekte beim Inhalieren von CBD
Potenzielle Vorteile von inhaliertem CBD
Die Inhalation von CBD kann verschiedene potenzielle Vorteile bieten:
- Schnelle Linderung von Angstzuständen: CBD kann helfen, Symptome von Angststörungen zu reduzieren, wie mehrere klinische Studien gezeigt haben.
- Schmerzmanagement: Viele Nutzer berichten von einer schmerzlindernden Wirkung, die bei der Inhalation besonders schnell einsetzt.
- Unterstützung bei der Raucherentwöhnung: Das Verdampfen von CBD kann ehemaligen Rauchern helfen, das händische Ritual des Rauchens beizubehalten, ohne Nikotin zu konsumieren.
- Besserer Schlaf: CBD kann die Schlafqualität verbessern und bei Schlafstörungen helfen.
Es ist wichtig zu verstehen, dass die wissenschaftliche Forschung zu diesen potenziellen Vorteilen noch im Gange ist. Aktuelle Trends im Cannabiskonsum zeigen jedoch ein wachsendes Interesse an CBD als Alternative zu traditionellen Medikamenten.
Risiken und Nebenwirkungen
Obwohl das Verdampfen von CBD als sicherer gilt als das Rauchen, gibt es dennoch einige potenzielle Risiken:
- Reizung der Atemwege: Das Inhalieren von Dampf kann bei manchen Personen zu Reizungen der Atemwege führen.
- Unbekannte Langzeiteffekte: Da das Verdampfen von CBD relativ neu ist, sind die langfristigen Auswirkungen noch nicht vollständig erforscht.
- Wechselwirkungen mit Medikamenten: CBD kann mit bestimmten Medikamenten interagieren, indem es Enzyme beeinflusst, die für deren Metabolisierung verantwortlich sind.
- Produktqualität: Minderwertige Produkte können schädliche Zusatzstoffe enthalten.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen von CBD gehören Mundtrockenheit, Müdigkeit, verminderter Appetit und Durchfall. Diese sind in der Regel mild und vorübergehend.
Wer sollte CBD nicht inhalieren?
Das Inhalieren von CBD ist nicht für jeden geeignet. Personen mit folgenden Bedingungen sollten vorsichtig sein oder ganz darauf verzichten:
- Schwangere oder stillende Frauen
- Personen mit Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD
- Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen
- Personen, die Medikamente einnehmen, die mit CBD interagieren könnten
- Minderjährige
Es ist immer ratsam, vor Beginn der Verwendung von CBD-Produkten einen Arzt zu konsultieren, besonders wenn Sie Vorerkrankungen haben oder Medikamente einnehmen.
Alternative Konsummethoden: CBD Öl besser als rauchen
Obwohl das Inhalieren von CBD eine schnelle Wirkung bietet, ist es nicht die einzige oder unbedingt die beste Methode zur Einnahme. CBD Öl besser als rauchen bietet verschiedene Vorteile, insbesondere für Personen, die Bedenken bezüglich der Atemwegsgesundheit haben.
Sublinguale Einnahme von CBD Öl
Die sublinguale (unter der Zunge) Anwendung von CBD Öl ist eine der beliebtesten Methoden. Bei dieser Methode wird das Öl für etwa 60-90 Sekunden unter der Zunge gehalten, bevor es geschluckt wird. Dies ermöglicht die Aufnahme über die Mundschleimhaut direkt ins Blut, wodurch ein Teil des First-Pass-Effekts der Leber umgangen wird.
Vorteile der sublingualen Einnahme:
- Relativ schneller Wirkungseintritt (15-45 Minuten)
- Höhere Bioverfügbarkeit als bei oraler Einnahme
- Einfache Dosierung mit Pipette
- Keine Belastung der Atemwege
- Längere Wirkungsdauer im Vergleich zum Inhalieren
Kapseln und Softgels
CBD-Kapseln bieten eine bequeme und diskrete Möglichkeit, Cannabidiol zu konsumieren. Sie enthalten eine vordosierte Menge CBD, typischerweise in Kombination mit einem Trägeröl.
Vorteile von Kapseln:
- Einfache und präzise Dosierung
- Kein Hanf-Geschmack
- Diskreter Konsum möglich
- Längere Wirkungsdauer (6-8 Stunden)
- Ideal für unterwegs
Zu beachten ist, dass die orale Einnahme eine niedrigere Bioverfügbarkeit aufweist (ca. 6-15%) und der Wirkungseintritt verzögert ist (45-90 Minuten), da das CBD den Verdauungstrakt passieren muss.
Topische Anwendung
CBD kann auch in Form von Cremes, Salben oder Lotionen direkt auf die Haut aufgetragen werden. Diese Methode ist besonders beliebt bei der gezielten Anwendung für Muskel- und Gelenkbeschwerden.
Vorteile der topischen Anwendung:
- Gezielte Anwendung an Problemstellen
- Keine systemische Aufnahme, daher kaum Nebenwirkungen
- Kann mit anderen aktiven Inhaltsstoffen kombiniert werden
- Keine Belastung der Leber oder Atemwege
Die pharmakologischen Grundlagen von Cannabinoiden, einschließlich der Bioverfügbarkeit bei verschiedenen Applikationswegen, sind ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der richtigen Konsummethode.
Rechtliche Aspekte von CBD in Deutschland
Ist CBD legal?
In Deutschland ist CBD legal, solange bestimmte Bedingungen erfüllt sind:
- Der THC-Gehalt darf 0,2% nicht überschreiten.
- Die Produkte dürfen nicht zum Rausch- oder Betäubungszweck vertrieben werden.
- Sie müssen aus EU-zertifizierten Hanfsorten gewonnen werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass CBD-Blüten in einer rechtlichen Grauzone liegen. Obwohl sie häufig als Aromatherapieprodukte oder Tee verkauft werden, kann ihr Besitz unter Umständen zu rechtlichen Problemen führen, da sie äußerlich nicht von illegalem Cannabis zu unterscheiden sind.
Können CBD-Produkte zu positiven Drogentests führen?
Bei legalen CBD-Produkten mit einem THC-Gehalt unter 0,2% ist das Risiko eines positiven Drogentests sehr gering. Dennoch gibt es einige Faktoren zu beachten:
- Die Empfindlichkeit des Tests: Sehr empfindliche Tests könnten auch geringe THC-Spuren nachweisen.
- Die konsumierte Menge: Bei sehr hohem Konsum könnten sich auch kleine THC-Mengen im Körper anreichern.
- Produktqualität: Minderwertige Produkte könnten mehr THC enthalten als angegeben.
Wenn Sie regelmäßig Drogentests unterzogen werden (z.B. am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr), könnten THC-freie Produkte wie CBD-Isolate eine sicherere Option sein.
Kaufratgeber: Die richtigen CBD-Produkte zum Inhalieren
Welches CBD-Produkt ist das richtige für Sie?
Bei der Auswahl eines CBD-Produkts zum Inhalieren sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
- Erfahrungsniveau: Anfänger sollten mit niedrig dosierten Produkten beginnen.
- Gewünschte Wirkung: Für schnelle Effekte bei Angststörungen kann das Verdampfen geeignet sein, während für langanhaltende Wirkungen Öle oder Kapseln besser sein könnten.
- Verfügbare Geräte: Prüfen Sie, ob Sie bereits einen kompatiblen Vaporizer besitzen oder einen neuen kaufen müssen.
- Lebensweise: Berücksichtigen Sie, wo und wann Sie CBD konsumieren möchten.
CBD-Vaporizer
Es gibt verschiedene Arten von CBD-Vaporizern:
- Stift-Vaporizer (Vape Pens): Kompakt, einfach zu bedienen und oft für Einsteiger geeignet.
- Tischvaporizer: Größere Geräte für den Heimgebrauch, die oft präzisere Temperaturregelung bieten.
- Tragbare Vaporizer: Kompromiss zwischen Stift- und Tischvaporizern bezüglich Größe und Funktionalität.
- E-Zigaretten mit CBD-Tanks: Standard-E-Zigaretten, die mit CBD-Liquids verwendet werden können.
Bei der Wahl eines Vaporizers sollten Sie auf folgende Merkmale achten:
- Temperaturregelung (idealerweise zwischen 160-220°C)
- Batterielaufzeit
- Materialqualität (vorzugsweise Keramik- oder Quarzheizung)
- Kompatibilität mit Ihrem bevorzugten CBD-Medium (Liquid, Wachs, Blüten)
- Reinigungsmöglichkeiten
CBD-Liquids und Konzentrate
Bei CBD-Liquids und -Konzentraten sind folgende Arten zu unterscheiden:
- CBD-E-Liquids: Speziell für E-Zigaretten formulierte Flüssigkeiten mit PG/VG-Basis.
- CBD-Wachs: Konzentriertes CBD-Extrakt mit einer wachsartigen Konsistenz.
- CBD-Kristalle: Hochreines CBD-Isolat in kristalliner Form, das verdampft werden kann.
- CBD-Shatter: Glasartige Konzentrate, die bei Erhitzung “zersplittern”.
- Terpenlösungen: CBD mit zugefügten Terpenen für zusätzliche Geschmacks- und Wirkungsprofile.
Qualitätsindikatoren für diese Produkte umfassen:
- Biologischer Anbau der Ausgangspflanzen
- CO2-Extraktion (schonendste Methode)
- Vollständige Laborberichte von Drittanbietern
- Klare Angaben zum CBD-Gehalt und THC-Gehalt (unter 0,2%)
- Natürliche Terpene statt künstlicher Aromen
Richtige Dosierung und Anwendung
Dosierungsempfehlungen für Einsteiger
Die richtige Dosierung von CBD ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:
- Körpergewicht
- Stoffwechsel
- Gewünschte Wirkung
- Konsummethode
- CBD-Konzentration im Produkt
Für Einsteiger empfehlen wir folgende Herangehensweise:
- Start mit niedriger Dosis: Beginnen Sie mit 1-2 Zügen bei niedrig dosiertem CBD-Liquid (100-200mg/10ml).
- Beobachtungszeit: Warten Sie 15-30 Minuten, um die Wirkung zu beurteilen.
- Schrittweise Steigerung: Erhöhen Sie die Dosis langsam, bis Sie die gewünschte Wirkung erreichen.
- Dokumentation: Führen Sie ein Tagebuch über Dosierung und Wirkung, um Ihre persönliche optimale Dosis zu finden.
Eine typische Anfangsdosierung beim Verdampfen könnte 3-5mg CBD pro Sitzung sein, was je nach Konzentration des Liquids 1-3 Zügen entsprechen kann.
Anwendungstipps für optimale Ergebnisse
Um die bestmöglichen Ergebnisse beim Verdampfen von CBD zu erzielen, beachten Sie folgende Tipps:
- Richtige Temperatur: Idealerweise zwischen 160-180°C für Terpene und 180-200°C für Cannabinoide.
- Inhalationstechnik: Ziehen Sie den Dampf langsam und kontrolliert ein, halten Sie ihn kurz (2-3 Sekunden) und atmen Sie dann langsam aus.
- Häufigkeit: Beginnen Sie mit 1-2 Sitzungen pro Tag und passen Sie nach Bedarf an.
- Timing: Experimentieren Sie mit dem Zeitpunkt der Anwendung (morgens, abends, vor/nach den Mahlzeiten).
- Hydration: Trinken Sie ausreichend Wasser, da CBD zu Mundtrockenheit führen kann.
Es ist auch wichtig, Ihren Vaporizer regelmäßig zu reinigen und zu warten, um eine optimale Leistung und einen reinen Geschmack zu gewährleisten.
CBD und das Endocannabinoid-System
Um zu verstehen, wie CBD im Körper wirkt, ist es hilfreich, das Endocannabinoid-System (ECS) zu betrachten. Dieses biologische System besteht aus Endocannabinoiden (körpereigene Cannabinoide), Rezeptoren und Enzymen und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse.
Das ECS ist an folgenden Funktionen beteiligt:
- Stimmungsregulation
- Schmerzempfindung
- Appetit und Verdauung
- Schlafzyklen
- Gedächtnis und Lernprozesse
- Entzündungsprozesse
- Reproduktion
CBD interagiert mit dem ECS auf komplexe Weise, wobei es nicht direkt an die Hauptcannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) bindet, sondern indirekt wirkt, indem es:
- Den Abbau körpereigener Endocannabinoide hemmt
- An andere Rezeptoren wie TRPV1 (Vanilloid-Rezeptoren) bindet
- Den GPR55-Rezeptor (manchmal als “CB3” bezeichnet) beeinflusst
- Serotonin-Rezeptoren (5-HT1A) aktiviert
Diese vielfältigen Interaktionen erklären das breite Wirkungsspektrum von CBD und seinen potenziellen therapeutischen Nutzen bei verschiedenen Erkrankungen.
Mythen und Fakten über das Rauchen von CBD
Mythos 1: “CBD Öl kann direkt geraucht werden”
Fakt: Herkömmliches CBD Öl sollte niemals geraucht werden. Die Trägeröle können in der Lunge schwere Schäden verursachen. Zum Inhalieren müssen spezielle CBD-Liquids oder -Konzentrate verwendet werden, die für diesen Zweck entwickelt wurden.
Mythos 2: “CBD macht high”
Fakt: CBD hat keine psychoaktive Wirkung wie THC. Es verursacht keinen Rausch oder “High”-Zustand. Legale CBD-Produkte in Deutschland enthalten maximal 0,2% THC, was weit unter der Schwelle für psychoaktive Effekte liegt.
Mythos 3: “CBD-Dampf ist vollkommen harmlos”
Fakt: Obwohl das Verdampfen von CBD als weniger schädlich gilt als das Rauchen, ist es nicht vollkommen risikofrei. Die Inhalation jeglicher Substanzen kann die Atemwege reizen, und die Langzeitauswirkungen des Verdampfens sind noch nicht vollständig erforscht.
Mythos 4: “Mehr CBD ist immer besser”
Fakt: CBD folgt einer bidirektionalen Dosis-Wirkungs-Kurve, was bedeutet, dass mehr nicht immer besser ist. Bei einigen Anwendungen kann eine niedrigere Dosis sogar wirksamer sein als eine höhere. Die optimale Dosis ist individuell und sollte durch schrittweise Anpassung ermittelt werden.
Mythos 5: “CBD ist ein Wundermittel”
Fakt: Obwohl Cannabidiol vielversprechende Eigenschaften zeigt, ist es kein Allheilmittel. Die wissenschaftliche Forschung zu vielen potenziellen Anwendungen steht noch am Anfang, und die Wirksamkeit kann von Person zu Person variieren.
Mythos 6: “CBD-Produkte enthalten immer das, was auf dem Etikett steht”
Fakt: Untersuchungen haben gezeigt, dass viele CBD-Produkte auf dem Markt nicht den angegebenen CBD-Gehalt enthalten oder mit THC kontaminiert sind. Es ist wichtig, Produkte von vertrauenswürdigen Herstellern zu kaufen, die Laborberichte von Drittanbietern zur Verfügung stellen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema CBD Öl rauchen
Kann man von CBD abhängig werden?
Nein, CBD hat nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen kein Abhängigkeitspotenzial. Es wirkt nicht euphorisierend und führt nicht zu Entzugserscheinungen bei Beendigung der Einnahme. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einem Bericht festgestellt, dass CBD nicht missbrauchsanfällig ist und kein Potenzial für Abhängigkeit aufweist.
Wie lange dauert es, bis CBD wirkt, wenn man es verdampft?
Bei der Inhalation von CBD über einen Vaporizer oder eine E-Zigarette tritt die Wirkung sehr schnell ein, typischerweise innerhalb von 1-5 Minuten. Dies liegt daran, dass das CBD direkt über die Lunge ins Blut aufgenommen wird und die Blut-Hirn-Schranke schnell überwindet.
Kann CBD-Dampf von Haustieren eingeatmet werden?
Es ist ratsam, nicht in der Nähe von Haustieren zu dampfen. Obwohl CBD auch für Tiere verwendet wird, kann der eingeatmete Dampf ihre empfindlicheren Atemwege reizen. Zudem können bestimmte Terpene oder Aromen, die in CBD-Liquids enthalten sind, für Tiere toxisch sein.
Erscheint CBD in Drug Tests?
Standard-Drogentests suchen nach THC oder seinen Metaboliten, nicht nach CBD. Hochwertige, konforme CBD-Produkte mit weniger als 0,2% THC sollten bei üblichem Konsum nicht zu einem positiven Drogentest führen. Dennoch besteht ein geringes Restrisiko bei sehr empfindlichen Tests oder sehr hohem Konsum.
Ist CBD-Vaping beim Autofahren erlaubt?
Das Verdampfen von CBD während der Fahrt ist nicht empfehlenswert, auch wenn es legal ist und keine psychoaktive Wirkung hat. Es kann von der Fahrt ablenken und könnte bei Verkehrskontrollen zu Missverständnissen führen, da es äußerlich dem Konsum illegaler Substanzen ähnelt.
Welche Nebenwirkungen kann CBD haben?
CBD wird im Allgemeinen gut vertragen, kann jedoch folgende Nebenwirkungen verursachen:
- Mundtrockenheit
- Müdigkeit oder Benommenheit
- Verminderter Appetit
- Durchfall
- Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten, insbesondere solchen, die vom Cytochrom P450-Enzymsystem verstoffwechselt werden
Quellen
Die genauen Angaben zu den Inhaltsstoffen unserer CBD Produkte entnehmen Sie bitte stets der jeweiligen Produktseite.
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