Husten, Schnupfen, Heiserkeit – irgendwann erwischt uns alle eine Erkältung, die uns dann mindestens ein paar Tage mit ihren lästigen Symptomen plagt. Besonders unangenehm: wenn sich daraus eine Bronchitis entwickelt, die mit äußerst starkem Husten einhergeht. Weil es an speziellen Medikamenten für die Krankheit fehlt, sollen Hausmittel Linderung bringen. Auch Cannabis als eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt wird dabei wegen des enthaltenen Cannabidiols häufig ins Spiel gebracht. Kann also CBD bei Bronchitis helfen und wenn ja, wie?

CBD bei Broncitis

Was ist Bronchitis?

Um dem Zusammenhang zwischen CBD und Bronchitis nachzugehen, beschäftigen wir uns zunächst einmal mit der Krankheit. Eine Bronchitis bezeichnet eine Entzündung der Schleimhäute in den Bronchien. Meist entsteht sie nach oder während einer Erkältung. Ausgelöst wird sie in 90 Prozent von Viren – von solchen, die auch eine Erkältung verursachen. Nur in zehn Prozent der Fälle finden sich Bakterien als Auslöser.

Eine Bronchitis zeigt sich durch typische Symptome:

  • Husten, der meist als trockener Reizhusten beginnt und nach einigen Tagen mit dem Auswurf von Schleim einhergeht
  • Schnupfen
  • Fieber

Oftmals kommen noch die typischen Symptome einer Erkältung dazu wie Halsschmerzen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Vor allem der Husten kann bei einer Bronchitis recht lange anhalten.

Behandlung einer Bronchitis

Weil es keine speziellen Bronchitismedikamente gibt, wird sie meist mit Hausmitteln behandelt. Als Unterstützung kommen höchstens hustenstillende oder schleimlösende Medikamente zum Einsatz. Wie bei einer normalen Erkältung gilt es als wichtigste Therapiemaßnahme, den Körper zu schonen und viel Ruhe zu gönnen. Außerdem sollten die Patienten viel trinken. Wasser und gesüßte Tees sollen den Schleim verflüssigen und ihn dadurch leichter abhusten lassen. Schwierig wird es, wenn der quälende Husten den heilsamen Schlaf erschwert.

Viele Menschen setzen bei einer Bronchitis auf bewährte Hausmittel wie Inhalieren, Wadenwickel sowie Tees oder Badezusätze mit Heilpflanzen. Derzeit entdecken einige auch die seit vielen Jahrtausenden genutzte Cannabis-Pflanze in diesem Zusammenhang für sich, von der wir inzwischen mit Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC) zwei starke Wirkstoffe entschlüsseln konnten.

Das Cannabinoid CBD, das anders als THC nicht high macht, wird als Nahrungsergänzungsmittel für ein breites Wirkspektrum genutzt. Kann CBD dann vielleicht auch bei einer Erkältung helfen? Bisher ist die Forschungslage zur Wirkung von Cannabidiol noch recht dürftig, weshalb keine eindeutigen Aussagen gemacht werden können. Aber erste Erfahrungsberichte und Erkenntnisse scheinen auf einen Nutzen hinzudeuten.

Wie kann CBD bei Bronchitis unterstützen?

CBD wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Entzündungen spielen sowohl bei Erkältungen als auch bei Bronchitis eine entscheidende Rolle, die sich mit der in Hanf enthaltenen chemischen Verbindung lindern lassen könnten. Eine Studie konnte hier bereits bei Mäusen positive Effekte zeigen. Der Wirkstoff minderte die Entzündungen und stärkte die Funktion der Lunge. Ein Mechanismus, durch den CBD auch bei Bronchitis nützen könnte.

Manche Wissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass Cannabidiol das Immunsystem beeinflusst, das die die Erkältung auslösenden Viren bekämpfen soll. Gegen Schmerzen, die typischerweise auch bei einer Erkältungskrankheit auftreten, soll CBD mutmaßlich ebenfalls helfen.

Ebenso unterstützt CBD bei Erkältungen insbesondere durch seine vermuteten schlaffördernden Eigenschaften. Dadurch können Patienten die während der Erkrankung dringend benötigte Erholung finden und die Genesung vorantreiben.

Wie CBD bei Bronchitis einnehmen?

Rauchen ist während einer Erkältung tabu. Deshalb sollten Sie CBD bei einer Erkältung keinesfalls auf diese Weise konsumieren, sondern in einer anderen Darreichungsform einnehmen. Dafür eignen sich insbesondere:

Disclaimer: Bei CBD handelt es sich um ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel, das keine ärztliche Behandlung ersetzen kann. Gerade bei länger anhaltenden Beschwerden wie Husten sollten Sie sich unbedingt an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenden.