Steife Gelenke, die bereits das Halten der Kaffeetasse am Morgen erschweren, Muskeln, Sehnen und Knochen, die unheimlich schmerzen: Rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, die alltägliche Bewegungen mitunter deutlich einschränken kann und oft mit starken Schmerzen verbunden ist. Viele Betroffene sind daher für jedes Mittel dankbar, das die Beschwerden wenigstens ein bisschen mindert. Kann CBD bei Arthritis denn helfen? Lesen Sie hier die aktuellen Erkenntnisse!

Eine von vielen Rheuma-Erkrankungen: Arthritis

Rheumatoide Arthritis bezeichnet eine entzündliche Krankheit der Gelenke, die im Volksmund als Rheuma bekannt ist. Ihr zugrunde liegt eine Entzündung im Körper, die chronisch und in Schüben verläuft. Meist beginnt die Erkrankung schleichend und äußert sich durch unspezifische Symptome, die mit den typischen Beschwerden wie Morgensteifigkeit der Gelenke, schmerzende Gelenkentzündung und/oder Sehnenscheidenentzündung einhergehen. Auch die Griffkraft der Hände nimmt ab, wodurch es zu zahlreichen Einschränkungen im Alltag kommt. Ebenso können Rheumaknoten auftreten, insbesondere an den Händen und Ellenbogen.

Anders als Arthrose, die ebenfalls unter den Begriff Rheuma fällt, entsteht die rheumatoide Arthritis nicht durch Abnutzung des Bewegungsapparates. Vielmehr handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der sich das Immunsystem gegen sich selbst richtet und die Entzündung der Gelenke verursacht. Deshalb stellt Arthritis keine Alterskrankheit dar, sondern betrifft Menschen jeden Alters. Rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an dieser Rheuma-Form. Zwei Drittel der Arthritis-Patienten sind Frauen. Über die genauen Ursachen für die Entstehung der Erkrankung liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor.

Medikamente als gängige Therapie gegen die Entzündung und Schmerzen

Die Therapie bei Arthritis besteht in erster Linie in der Gabe von Medikamenten. Zur Bekämpfung der Entzündungen an den Gelenken wird Kortison verordnet, das nur über einen begrenzten Zeitraum gegeben wird. Basistherapeutika sollen die Entzündungsprozesse im Körper eindämmen. Ergänzt wird die Behandlung der Rheuma-Form oftmals durch nicht-medikamentöse Therapien wie

  • Krankengymnastik, die die Mobilität erhalten soll,
  • Wärmebehandlung, um die Muskeln zu entspannen,
  • Entspannungstechniken, um die Schmerzen zu reduzieren,
  • und alternative Heilmethoden, die die rheumatischen Beschwerden lindern sollen.

Im Zusammenhang mit alternativen Behandlungen berichten Rheuma-Patienten zunehmend auch von Erfolgen durch CBD, das einerseits oral oder sublingual in Form von Kapseln oder Öl oder andererseits direkt auf der Haut mit einer CBD-Salbe verabreicht werden kann.

Wie CBD bei Arthritis helfen könnte

Bei der Arthritis-Therapie steht für Betroffene meist die Linderung der Schmerzen im Vordergrund, die sich auf die ganze Tagesgestaltung auswirken und auch den nächtlichen Schlaf oft stören. Das in Hanf enthaltene CBD, kurz für Cannabidiol, verspricht hier einen vielversprechenden Ansatz.

Dem Wirkstoff, den Anwender vor allem in Form von CBD-Öl einnehmen, werden schmerzstillende Eigenschaften zugesprochen, weshalb CBD Arthritis-Patienten helfen könnte. Für die Rheuma-Form Arthrose zeigte eine Untersuchung bereits positive Effekte auf die quälenden Symptome. Diese Erkenntnisse lassen hoffen, dass CBD bei Arthritis ebenfalls unterstützend wirken kann. Eine Studie mit Ratten belegte eine lindernde Wirkung bei entzündlichen Gelenkschmerzen durch Cannabidiol. Vielleicht ist das auch eine gute Nachricht für Tierbesitzer, die ihren tierischen Lieblingen mit dem Hanf-Wirkstoff unangenehme Beschwerden nehmen wollen.

Der größte Nutzen von CBD-Öl für diese Rheuma-Form geht allerdings von ihrer vermuteten entzündungshemmenden Wirkung aus. Denn auf diese Weise könnte die Behandlung mit Cannabidiol an der eigentlichen Ursache der Krankheit ansetzen. Hier sind in der Zukunft zahlreiche Studien mit CBD zu erwarten.

Auch die entspannenden und schlaffördernden Wirkungen, die CBD haben soll, können Rheuma-Patienten zugutekommen, indem sie durch den in Cannabis enthaltenen Wirkstoff trotz bohrender Schmerzen in den Schlaf finden. Dadurch lässt sich die Lebensqualität mit hochwertigen CBD-Kapseln oder anderen Darreichungsformen womöglich deutlich verbessern.

Disclaimer: Bei CBD handelt es sich um ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das bei Arthritis keinesfalls eine medikamentöse Therapie ersetzen kann. Der Hanf-Wirkstoff sollte lediglich als Unterstützung dienen und das Spektrum alternativen Behandlungsmethoden bei Rheuma-Erkrankungen erweitern.